Dresdner Felsenkeller



Geschichte

Jahr Bemerkungen
1856Grundsteinlegung am romantischen Eingangstore des altberühmten Plauenschen Grundes.
Eine besondere Attraktion waren die in die harten Syenitfelsen getriebenen Lagerkeller, die in einer Zeit als es noch keine Kühlmaschinen gab, für eine eine gleichbleibende Lagertemperatur des Bieres sorgten.
1898Die Brauerei nutzte bald einen feuerspeienden Drachen (Eiswurm) zur Kennzeichnung ihrer Produkte und ließ sich diese Marke 1898 auch amtlich mit der Eintragung in das Warenzeichenregister schützen.
Die Legende vom Eiswurm
1898/99die Brauerei wird als größte in Sachsen und zweitgrößte in Norddeutschland bezeichnet.
1871Seit diesem Jahr ist die Produktpalette bekannt. Es wurden Lager-, Einfach-, Salvator und Märzenbier hergestellt.
1883trat Bockbier,
1884böhmisches Schankbier,
1885Bier nach Pilsner Art hinzu.
1912Vor dem Krieg konnten die meisten Großbrauereien einen fast stetigen Anstieg ihres Bierausstoßes verzeichnen. Die Waldschlößchenbrauerei konnte 4,5, der Plauensche Lagerkeller 6, die Reisewitzer Brauerei 10, und die Felsenkellerbrauerei sogar märchenhafte 25% Dividende ausschütten.
1946Im Juni erfolgte per Volkentscheid die Enteignung.
1948Die Brauerei wurde zusammen mit der Falkenbrauerei, der Feldschlößchenbrauerei und der Waldschlößchenbrauerei in der Vereinigung Volkseigener Betriebe der Brau- und Malzindustrie zusammengefaßt.
1980Die Brauerei liefert nur noch Faß- und Tankbier.
1990erfolgte die Schließung der Brauerei.
Hinweis Obige geschichtliche Informationen stammen aus verschiedenen Quellen, wie u. a. Museen, Ausstellungen, alten Jahresausgaben und Festschriften von Brauereien. Eine große Hilfe bildete auch das von Holger Starke verfasste Buch "Ein bierseliges Land. Aus der Braugeschichte von Dresden und Umgebung".


Nachfolgend eine kleine Auswahl alter Bieretiketten aus der Brauerei zum Felsenkeller Dresden.


Teil 1: Vorkriegsetiketten




Teil 2: Etiketten der 50iger Jahre



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